Lunch Yoga - City Yoga Graz

Lunch Yoga

Durch stille Beobachtung wird der Verstand sich seiner Aktivität bewusst, und wie ihn diese Aktivität vom Hier und Jetzt isoliert. Yoga soll uns helfen, den Geist zu reinigen. Und es soll uns zurückbringen, zu dem einfachen Zustand der Empfänglichkeit, von dem aus wir beginnen können zu lernen.

Beim Asanaüben beobachtet der Geist ruhig von Innen den Muskel, der gekräftigt und gedehnt wird, mit klarer Zuneigung. In dieser ruhigen Beobachtung kann der Körper sich öffnen und langsam kann das Blut wieder in die steife Muskulatur fließen. Das wird als Loslassen bezeichnet, wenn die Muskeln und Gelenke sich öffnen wie fest verschlossene Blätter um sich der Sonne, der Luft und dem Raum zu öffnen. Die Haut ist auch in diesen Prozess involviert. In tiefer Entspannung wird die Haut wieder transparenter und durchscheinender.
So wird der Energiekörper befreit und der Körper kann sich wieder mit dem umliegenden Raum verbinden. Die Vorstellung dabei ist u.a. die Haut durchlässig zu machen, damit die Energie zwischen Innen und Außen frei fließen und das Gefühl der Trennung verschwinden kann.

Beim Yoga kommt dem Atem die Schlüsselrolle zu. Die Atmung sollte tief und mühelos bleiben, lang und gleichmäßig fließen können! Pranayama, das Sanskritwort für Atemübung, kann als Bindeglied zwischen der äußeren und der inneren Übung des Yoga betrachtet werden. Er formt die echte Brücke zwischen dem physischen Körper und dem Energiekörper, der sich vergrößert und ausdehnt mit jedem tiefen bewussten Atemzug. Der Atem ist auch die Brücke zwischen Körper und Geist. Der Atem ist sehr eng mit den Regungen des Denkens und Fühlens verbunden. Aufgewühlte Gedanken und Gefühle und Schmerzen führen zu einem hastigen Atem. Ein ausgeglichener Geist bewirkt eine gelassene Atmung und umgekehrt. Body of Light, Dona Holleman