City Yoga Etiquette für gute Zusammenarbeit

Frühzeitiges Ankommen - der Unterricht beginnt pünktlich

Ca. 15 Min vor Beginn der Yogaeinheit im Studio sein, in Ruhe einchecken, in oder vor den Garderoben oder einem ev. freien Yoga-Raum umkleiden, Yogamatte und Hilfsmittel vorbereiten, sich innerlich auf die Praxis einstellen.

 

Mobiltelefon ausschalten & in Tasche verstauen,

Uhren und Schmuck ablegen, dadurch den Handgelenken Dehnung und Ausrichtung ermöglichen, Taschen und Kleidung in den Garderoben einsperren oder in den Yogaräumen in einem der dafür gekennzeichneten Schrankfächer verstauen.

 

Respekt für Praxis und Eintreffen der Yoginis und Yogis

"doch einmal" Zuspätkommende dürfen jederzeit ruhig und langsam in den Yogaraum kommen, an der Tür stehen bleiben um sich energetisch einzufügen. Befindet sich die Gruppe in einer Atemübung oder Meditation in der Nähe der Tür hinsetzen und mitmachen. Holen der Matte und einen Platz finden, wenn der bewegte Teil des Unterrichts beginnt; manchmal sind schon Matten für Zuspätkommende vorbereitet. Für andere respektvoll Platz machen oder mit der Konzentration bei der eigenen Atmung bleiben, ist auch eine Yogaübung.

 

Hygiene und Ordnung

Aus Hygienegründen empfehlen wir sehr, eine private Yogamatte oder ein privates Yoga-Towel zu verwenden. Für die Aufbewahrung der privaten Matten steht ein neuer geräumiger Schrank vor dem Yama Raum zur Verfügung.

Ausgeliehene Yogamatten am Ende frei von Haaren, Fusseln etc aufrollen. Yogahilfsmittel ordentlich in die Schränke an ihren Platz verräumen; Augenkissen mit einem Taschentuch vor Schminke schützen.

Wir behalten uns das Recht vor, wenn es uns aus schweißtechnischen Gründen angemessen erscheint, auf die dringende Notwendigkeit einer privaten Matte oder eines Yogahandtuches hinzuweisen!

 

Essen und Trinken

Seit der letzten Mahlzeit sollen ca. zwei Stunden vergangen sein, je nach Menge, Schwere und Verträglichkeit; Knoblauch und Zwiebel sind vor dem Yoga zu vermeiden. Vor und nach der Praxis soll viel Wasser, Tee oder ev Smoothie/Saft getrunken werden; um den inneren Prozess nicht zu stören, soll während der Praxis nicht getrunken werden. Ausnahme: Schwangere, stillende Mütter, Personen mit Atemwegserkrankungen und Trainer/innen.

 

Innere und äußere Reinheit - Saucha

Aus Respekt vor sich selbst, den TrainerInnen und anderen Übenden ist vor dem Unterricht eine Dusche oder ein „Achsel-Quickie" empfehlenswert; frische Yoga Kleidung ist erwünscht, Parfum und Zigarettengeruch sind unerwünscht.

 

Freie Fläche rund um die Matte

Ein ordentlicher Raum erleichtert das Unterrichten und unterstützt die Konzentration; persönliche Gegenstände in der Garderobe od. in einem Schrankfach im Yogaraum aufbewahren; Schlüssel am Fensterbrett oder im Schrankfach im Yogaraum ablegen; die TrainerInnen brauchen freie Bodenfläche für Hands-On, Adjustments und zum Vorzeigen.

 

Gesundheitsinformation

Bei signifikanten Gesundheitsproblemen ist ein Arztbesuch zur Klärung, ob Yoga ausgeführt werden kann, wichtig; Verletzungen der Gelenke und Wirbelsäule, körperliche Beeinträchtigungen, Herzbeschwerden, Schwangerschaft, ev Menstruation den TrainerInnen vor der Einheit mitteilen.

 

Gewaltfrei praktizieren - Ahimsa

Wenn das äußere Umfeld vorbereitet ist hat die Yogapraxis selbst nichts mehr mit Etiquette zu tun, sondern mit dem Gewinnen von Erkenntnissen über einen selbst. Höchstwahrscheinlich führt die Praxis zu Zentrierung, Kräftigung, Frieden, Entspannung, Ausdehnung und Inspiration.
Yoga ist eine persönliche und durchaus herausfordernde Praxis allerdings kein sportlicher Wettkampf und wird gewaltfrei praktiziert. Die Konzentration wird auf vertiefte Atmung, Körperempfindungen, Gefühle, innere Erfahrungen und Dialoge gerichtet, um Erkenntnisse zur inneren Entwicklung zu erlangen und innere Reinigungs- und Heilprozesse in Gang zu setzen. Yoga ist eine innere Reise in alle Ebenen und Schichten.

 

„Namaste" sanskrit - ich verbeuge mich vor dir

Der yogische Gruß, der meist am Ende des Unterrichts gemacht wird, weil der Geist ruhiger und die Energie im Raum friedlicher geworden ist, symbolisiert Dankbarkeit und Respekt und erlaubt die Wahrheit fließen zu lassen, dass alle eins sind, wenn aus dem Herz heraus gelebt wird.

 

22. FEBRUAR 2016